Liguria

In der Region, die wohl am meisten mit dem Meer verbunden ist, ist das Leben bunt wie ein Regenbogen, fast als wollte es die Regenbogenform dieses Landstrichs nachempfinden. Im Zentrum liegt die Hauptstadt der Region Genua, im Westen in Richtung Frankreich die Riviera di Ponente, im Osten Richtung Toskana die Riviera di Levante. Die Küste ist in dieser Region die Protagonistin: mit ihren Fischerdörfern, in denen man eine knusprig duftende Focaccia oder einen Teller Trofie mit Pesto genießen kann, mit ihren feinen Sand- oder Kieselstränden, mit ihren steil in die Fluten abfallenden Klippen. Immer mehr Touristen entdecken nunmehr aber auch den Reiz des unwegsamen Hinterlandes, das mit kleinen malerischen Dörfern übersät ist. Und diese sind eingefasst von Olivenhainen, die kleine, an abschüssigen Hängen sprichwörtlich klammernde Trockenmauern unterteilen, und von Rebstockreihen, die auf jedem freien Stückchen Erde angelegt werden. An diesen wachsen die Pigato- und Vermentino-Trauben, aus denen der seltene Sciacchetrà-Wein erzeugt wird.

Bei einer Reise durch die Region wird man vom Zirpen der Zikaden, dem Rauschen der Blätter im Wind und dem Läuten der Kirchenglocken musikalisch begleitet. Von Sanremo, das ab Ende des 19. Jahrhunderts stark vom britischen Tourismus beeinflusst wurde, sind es 250 Kilometer bis zum anderen Ende der Region, wo man auf die Poesie der Cinque Terre und deren Steilküste trifft und einer auf der Welt einzigartigen Landschaft begegnet, die 1997 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde. Fünf Ortschaften zählen zu den Cinque Terre: Monterosso, Vernazza, Corniglia, Manarola und Riomaggiore. Sie sind in etwa gleich voneinander entfernt, blicken aufs Meer und schmiegen sich entweder an Felsen oder in schmale, steile Täler. Untereinander verbunden sind sie mit der Bahn (aufgrund der sehr kurvenreichen Straßen sollte man auf ein Auto besser verzichten) und durch ein dichtes Netz an Wanderwegen. Der bekannteste ist wohl die Via Dell'Amore, ein sehr suggestiver Pfad, der zwischen Riomaggiore und Manarola verläuft.
Ligurien ist ein Paradies für Aktivurlauber und für jeden ist etwas dabei. Das Angebot reicht von Wassersport über Trekking auf Bergwegen mit herrlichen Panoramablicken, Mountain Bike Touren, Wandern in den Naturparks und Freeclimbing an den Felswänden bis hin zum Golfen auf einem der vier 18-Loch Plätze der Region.
Man muss auf 160 Meter über dem Meeresspiegel steigen und sich etwa fünf Kilometer von Sanremo entfernen, um zum Circolo Golf degli Ulivi - Sanremo zu gelangen, der sich an die Hänge der Val Gogna zwischen suggestive Olivenhaine schmiegt, die in Richtung Küste abfallen. Der 1931 gegründete Club gehört zu den ältesten Italiens. Mit einer Länge von 5.203 Metern ist er kein Ort für Liebhaber von langen Golfschlägen. Vielmehr verlangen die Löcher viel Technik und Feingefühl, da sie auf unterschiedlichen Ebenen angelegt sind und somit an die typische Form der Terrassenfelder erinnern. Und damit ist höchste Aufmerksamkeit gefragt. Der Golf Club Garlenda ist 72 Kilometer entfernt. Er wurde der 1965 in der gleichnamigen Ortschaft gegründet, die in einem Tal hinter der Küste von Alassio liegt. Der Club hat seine eigene Golfer-Nische geschaffen, und dies auch dank der angenehmen Atmosphäre, die auf der Anlage herrscht: Der Club präsentiert sich nämlich elegant und informell wie ein großes Landhaus, luxuriös, aber nicht prunkvoll, wie es dem typisch ligurischen Understatement entspricht. Die Schwierigkeit des Parcours liegt in den relativ kleinen Grüns und den entsprechend drohenden Out-of-bounds, die ein jegliches Verziehen des Balles strafen. Sein Reiz besteht hingegen darin, dass kein Loch dem anderen gleicht. Angelegt zwischen Olivenbäumen, Eichen und Strandkiefern sind sie niemals monoton und jedes Einzelne prägt sich mit seinen Eigenschaften in das Gedächtnis ein.
Nach weiteren 75 Kilometern erreicht man den Golf Club Genova St. Anna, der gegenüber dem Naturpark Beigua liegt und schöne Ausblicke auf das Meer bietet. Das Gelände ist ein ständiges Auf und Ab, eine Herausforderung für Körper und Konzentration. Ein Golfmobil, das im Übrigen in der Green Fee enthalten ist, ist hier angebracht, vor allem auf dem 9-Loch Platz "Monti" (Berge) . Der Kurs "Mare" (Meer) ist hingegen ebener. Lässt man Genua, die auch "La Superba" (Die Hochmütige) genannt wird, mit ihrem Hafen, der der größte und wichtigste Hafen Italiens ist, dem absolut sehenswerten Aquarium und der malerischen Altstadt hinter sich, so befindet sich der Golf Club Rapallo nur 200 Meter von der Mautstelle entfernt, und zwar an der Straße, die zu den nahe gelegenen und berühmten Städtchen Santa Margherita und Portofino führt. Der Platz wechselt zwischen Löchern im flachen und anderen in einem eindeutig hügeligen Gelände. Wie ein roter Faden windet sich durch die Anlage der Sturzbach Boate, der auf seinem Weg in Richtung Ligurisches Meer mehr oder weniger heftig in zehn Löcher der Anlage eindringt.

HOTEL & RESIDENZEN

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